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Lehrer als “Justizvollstrecker” Nicht nur im Unterricht, auch im Dorf war der Lehrer ein Autorität. So zog der Dorflehrer bis zum Krieg als eine Art “Justizvollstrecker” die Kinder auch für ihre “Untaten” ausserhalb der Schule zur Rechenschaft. |
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Die Bibel war das Lesebuch Das älteste Dokument der Weimarer Schulgeschichte stammt aus dem Jahre 1840. Der damalige Lehrer Christian Weitzel gibt darin einen interessanten Zeitungsbericht über die Weimarer Schule Mitte des 19. Jahrhunderts. Das Dokument wurde im April 1910 beim Abbruch d |
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Geburtsjahrgang 1926 mit Lehrer Deiß während eines Ausflugs. |
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Not und Mangel- und neue Ideale Die Nachkriegszeit Nach dem Ende des 2. Weltkrieges und dem Zusammenbruch des Dritten Reiches konnten und mußten sich die Menschen neu orientieren. Vielerorts herrschte die blanke Not. Unter Aufsicht und Anleitung der amerikanischen Besatzungsmacht galt es, demokratische Verhältnisse aufzubauen. Für die Schule bedeutete dies: neue Lehrinhalte, wieder mehr Eigenverantwortung und ein humanistisch geprägter Erziehungsstil. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges kam auch das Ende der nationalsozialistischen Diktatur. Eine neue Zeit war herangerückt. Alle wesentlichen Entscheidungen wurden von der amerikanischen Militärregierung getroffen. Sie ließ ab Sommer 1945 in Weimar wie in ganz Hessen die Schulen für ein halbes Jahr geschlossen. |
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